Springe / Pattensen / Region.

Am Montag,12.11.2018, hat die Polizei zahlreiche Hinweise zu Anrufen von „falschen Polizeibeamten“ entgegengenommen, sodass sie noch einmal dringend an alle Bürgerinnen und Bürger appelliert, auf der Hut zu sein. Aktuell sind es 48 Hinweise zu falschen Polizeibeamten, die der Ermittlungsgruppe für Trickbetrug und Trickdiebstahl vorliegen. Der Hauptanteil mit 38 Anrufen betrifft die Stadt Hannover. Die restlichen zehn Hinweise verteilen sich auf Seelze (4) und Springe, Isernhagen, Garbsen, Wunstorf, Pattensen und Langenhagen. Glücklicherweise waren alle Hinweisgeberinnen und Hinweisgeber, die entsprechende Telefonate entgegengenommen hatten, misstrauisch, sodass es in all diesen Fällen bei einem Anruf blieb.

Die Masche mit der die Trickbetrüger vorgehen ist immer ähnlich gestrickt: Der Anrufer gibt sich als Polizeibeamter aus, gaukelt eine Einbruchserie vor, bei der es bereits zu Festnahmen gekommen ist, einige Einbrecher jedoch flüchten konnten. Meist sprechen die falschen Polizeibeamten von einer Liste mit Einbruchobjekten, die noch in Planung sind und fordern die Angerufenen auf, ihnen ihre Vermögenswerte (Geld, Schmuck, pp.), zu ihrer eigenen Sicherheit kurzfristig auszuhändigen bzw. zur Abholung, zum Beispiel vor der Haustüre, zu deponieren. Die Betrüger gehen bei einem solchen Telefonat sprachlich geschickt vor, spielen mit den Ängsten, horchen die Angerufenen ganz nebenbei zu ihren Vermögenswerten aus und suggerieren ihnen nicht zuletzt vermeintliche Sicherheit. Dabei haben sie nur ein Ziel: Deren Vermögen! Der wichtigste Tipp, der beherzigt werden sollte: Die Polizei stellt niemals am Telefon Fragen zu den Vermögenswerten.

Bleiben Sie also weiterhin wachsam und misstrauisch und zögern Sie nicht, sich an Ihre Polizei zu wenden. /st, now

Bericht Leine-On